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Zuckerkonsum - seine Folgen (weitere Infos zum Thema Zucker)

Der Mensch braucht eigentlich gar keine Zufuhr von Zu­cker mit der Nahrung: Der Körper stellt, was er braucht, aus Kohlen­hydraten selber her. Anders als Eiweiss, Fett oder Kohlenhydrate ist Zucker kein Grundnahrungsmittel, sondern er ist ein reines Genussmittel. Zucker schadet nicht nur den Zähnen, nein auch unsere Gesund­heit leidet stark unter ihm.Experten sowie auch Stefanie Schlüchter von der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung warnen vor den Folgen des hohen Zuckerkonsums. Zucker kann die folgenden Symptome auslösen oder an deren Entstehung mit beteiligt sein: Unerklärliche Müdigkeit, Antriebs- und Energielosigkeit, Depressionen, Angstzu­stände, Magen- und Darmprobleme wie Völlegefühle, Blähungen, Durchfall und Ver­stopfung, Haarausfall, Hautkrankheiten, Pilzbefall, Menstruationsbeschwerden, Ner­vosität, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche - bis hin zu geistiger Verwirrtheit und anderem mehr. Was von besonderem Interesse ist: Der Körper wird anfällig für "Infektionskrankheiten". Sein Immunsystem ist am Boden und nicht mehr fähig, den Körper angemessen zu schützen.

Warum hat sich unser Konsum in den letzten Jahren so dras­tisch erhöht?

  • Weil Zucker nicht nur in Süssigkeiten steckt – sondern auch in salzigen Spei­sen, in den meisten Fertiggerichten und in Getränken (weitere Beispiele: z.B. Fertigsuppen, Salatsaucen, Fertigpizzas, Schinken, Hamburger, etc.).

  • Weil Zucker eine sehr günstige Zutat und ein Geschmacksverstärker ist. Des­halb setzt die Lebensmittelindustrie den Zucker gern und grosszügig ein, etwa im Fruchtjoghurt: Der Anteil der Früchte liegt bei nur rund 8%. Dafür finden sich in einem 180-Gramm-Becher Joghurt um die 25 Gramm Zucker, gegen 14%.

  • Weil Zucker z.B. schon den Kindern schmeckt: Es gibt Frühstücksflocken mit bis zu 37% Zucker, Nesquik hält 75 g pro 100 g, etc..

  • Weil längst nicht überall wo Zucker drin ist, Zucker draufsteht: z.B. Ahornsi­rup, Agavensirup, Honig, Apfelkonzentrat, Maltodextrin, Inulin oder „Dicksaft“ – sie bestehen grösstenteils aus Zucker, auch wenn er nicht als solcher in der Zutatenliste auftaucht.

Es ist nicht einfach, sich im ganzen Tschungel rund um den Zucker zurecht zu finden. Wenden Sie sich vertrauensvoll an mich. Zusammen finden wir einen Weg, wie Sie aus der Zuckerfalle aussteigen und trotzdem ein süsses Leben führen können.